Chronik der Großgemeinde St. Marien ab 2009

29.11.2009

Die Teilgemeinden St. Marien, St. Gottfried,St. Ludger und St. Norbert fusionieren zur neuen Großgemeinde St. Marien. Das neue Siegel zeigt die vier Heiligen der Teilgemeinden.

April 2010

Pfarrer Heinekamp verläßt die neue Großgemeinde.

In der Übergangszeit unterstützen Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld und Pater Altfried aus Cappenberg

31.10.2010

Pfarrer Clemens Kreiss wird als neuer leitender Pfarrer eingeführt.

10.04.2011

Pfarrer Thomas Großeit verstärkt ab sofort das Seelsorgeteam.

11.09.2011

Die Webseite www.st-marien-luenen.de geht online.

 

 


St. Marien - Chronik der Altgemeinde

1018

Bau der ersten steinernen Kirche

1254

Die Kirche wird im Zusammenhang mit der Schlacht auf dem Wulfeskamp bei Brechten zerstört. Nur der Turm bleibt erhalten. Aus dem Gotteshaus wird eine Festung gemacht, in der Gefangene gehalten und gefoltert werden.

1259

Nachdem die Festung aufgegeben ist, wird mit dem Neubau der Kirche begonnen.

1260/70 

Für die Marienkirche wird ein Reliquienbehälter in Form einer thronenden Madonna geschaffen; das Gnadenbild.

um 1300

Lünen geht in den Besitz der Grafen von der Mark über; Landesherr bleibt der Bischof von Münster

1335

Erste Erwähnung der Wallfahrt zur St.-Marien-Kirche und der Wallfahrtsprozesion.

1340

Nach der Verlegung der Stadt Lünen auf das südliche Lippeufer steht die Marienkirche ungeschützt vor den Mauern der Stadt. Zur Gemeinde gehören nur die wenigen in der Altstadt verbliebenden Lüner sowie die Bewohner von Alstedde, Nordlünen und Wethmar.

um 1550

Einführung der Reformation in Lünen

1575

Im Grenzvertrag zwischen dem Fürstbistum Münster und der Grafschaft Mark wird die Zugehörigkeit der Lüner Altstadt zur Grafschaft Mark festgeschrieben.

1632 - 1637

Während des Dreißigjährigen Krieges wird die Kirche mehrfach geplündert. Da sie Belagerern von Lünen als Deckung dient, wird sie bei Kampfhandlungen beschädigt.

1701 - 1708

Sechsmal dringen Diebe ind die Marienkirche ein und stehlen Bargeld und das dort aufbewahrte Altargerät.

1729 - 1735

Nach Auseinandersetzungen mit den zum Fürstbistum Münster gehörenden Protestanten in Werth bei Bocholt ist die Marienkirche auf Anordnung des Preußischen Königs für den Gottesdienst geschlossen.

nach 1826

In Folge der Industialisierung im Raum Lünen - beginnend mit der Gründung der Eisenhütte Westfalia - wächst die Zahl der Gemeindemitglieder stark an.

1890

Erste Pläne für den Abbruch der alten und den Bau der neuen Kirche.

1894

Beginn der Bauarbeitenan der neuen Kirche (im September) und der Abbrucharbeiten an der alten Marienkirche (im Dezember).

1896

Weihe der neuen St.-Marien-Kirche durch Bischof Hermann Dingelstag.

1936

Feier des 600jährigen Wallfahrtjubiläums, eröffent von Bischof Clemens August Graf von Galen.

1939 - 1945

Die Marienkirche erleidet trotz ihrer exponierten Lage während des II. Weltkrieges nur geringe Schäden.

1951

Die große Zahl von 11 000 Gemeindemitgliedern (1934 = 8 000) macht den Bau von Kirchen in Alstedde, Nordlünen und Wethmar erforderlich.

1953 - 1955

Bau der St.-Ludger-Kirche in Alstedde; Abpfarrung 01. Mai 1960.

1957 - 1958

Bau der St.-Gottfried-Kirche in Wethmar; Abpfarrung 09. Juli 1961.

1965 - 1967

Bau der St.-Norbert-Kirche in Nordlünen; Abpfarrung 01. Januar 1969.

1976

Kirchenrenovierung/Neugestaltung

1991

Beginn des Austausches der Fenster im Langschiff, Kreuzschiff und dem Hochchor

1998

Palmsonntag, Weihe der neuen Stockmann-Orgel

2003

mit dem Einbau der neuen Fenster in der Taufkapelle Beendigung des Fensteraustausches

2003

neues Marienbild am Pfarrzentrum

2005

Kauf der kleinen Chororgel/Klop-Orgel

2009

Gemeindefusion am 29. November 2009, Geburtsstunde der neuen St.-Marien-Gemeinde


St. Gottfried - Chronik der Altgemeinde


St. Ludger- Chronik der Altgemeinde

1953 - 1956

Bau der St.-Ludger-Kirche

1956

Kirchweihe

1958

Glockenweihe (Glocken Barbara, Maria, Ewalde, Ludger

1958

Errichtung des Kindergartens

1960

Abpfarrung - selbständige Gemeinde St. Ludger

1962

Schließung der Kirche für ein Jahr wegen Fehler in der Dachkonstruktion, Messen in der damaligen St.-Ludgerus-Schule

1970

Enstehung des Christusmosaiks an der Altarwand (9,50 m hoch)

1970

Bau des Pfarrheims

1975

Renovierung wegen Bergsenkungsschäden

1975

Anbringung des Kreuweges an der Südwand

2006

Stiftung "Bild des barmherzigen Jesus"

2009

Großbaumaßnahmen insbes. zur Verbesserung der energetischen Werte

2009

Gemeindefusion am 29.11.2009 mit den Gemeinden St. Gottfried, St. Marien und St. Norbert, Geburtsstunde der neuen St.-Marien-Gemeinde


St. Norbert -Chronik der Altgemeinde

(1949)

St. Marien stellt ein 32.500 qm großes Grundstück mit der Flurbezeichnung: Kahler Acker) in Nordlünen für Siedlungszwecke und 12.500 qm für den Bau einer Kirche, eines Pfarr­hauses, eines Pfarrheims und eines Kinder­gartens zur Verfügung.

1960

Das Kirchbauhilfswerk St. Norbert entsteht, nachdem es bereits vorher einen Kirchbauverein in St. Marien gab. Insgesamt spendeten die Mitglieder der Gemeinde über 185.000 DM.

1967

Am 17. Oktober wurde von Weihbischof Tenhumberg die neue Kirche, von Architekt Oestermann aus Münster geplant, auf den Namen des Heiligen Norbert geweiht.

Franz-Josef Schwalvenberg wurde durch Bischof Josef Höffner zum erster Pfarrer, der ab 1969 selbständigen Kirchengemeinde, ernannt.

1970

Bezug des neuen Pfarrhauses

1974

Weihe der Breil-Orgel und Eröffnung der Altenbegegnungsstätte

1977

Einweihung des Kindergartens

1981

entsteht das Caritas-Altenzentrum St. Norbert

1987

Klaus Hageböck wird der 2. Pfarrer. Gemeindeabende finden in verschiedenen Gaststätten statt, Gemeinde unterwegs . . .

Ökumenische Verbundenheit zum evangelischen Nachbarbezirk Heliand.

1991

Asylsuchende, vorwiegend aus den Kriegsgebieten des damaligen Jugoslawien, finden Wohnung in den Container-Notunterkünften direkt neben der Kirche. 

1996

Die Gemeindepartnerschaft mit der Divine Mercy-Gemeinde in Chaisa/Sambia, neben den Partnerschaftskreisen Timbiras (Brasilien) und Tirana (Albanien) wird begründet.

Der Verein "Dach über dem Kopf" wird mit Pfarrer Hageböck als Vorsitzenden gegründet.

2000

Pfarrer Bernhard Bülskämper beginnt seinen Dienstin St. Norbert.

Seit Ostern feiert der evangelische Heliand-Bezirk seine Gottesdienste in der St. Norbert-Kirche.

2007

Das neue Pfarrheim mit dem Namen: Norbert-Treff● wird eingeweiht. Zuvor wurden das alte Pfarrheim und die Altenbegegnungs­stätte verkauft.

2009

Gemeindefusion am 29.11.2009 mit den Gemeinden St. Gottfried, St. Marien und St. Norbert, Geburtsstunde der neuen St.-Marien-Gemeinde